Montag, 11. Mai 2026
1 Fokus „heitere“ Weisheit
Sonntag, 10. Mai 2026
Einladung Sinn-Salon 29.05.
Ein Newsletter des spirituellen Lehrers Thomas Hübl hat uns angesprochen. Er lebt in Tel Aviv und schreibt davon, was uns angesichts von Krieg und Gräuel zu Stabilität verhelfen kann. Wir übermitteln weiter unten den Text, damit sich Interessierte auch schon vorher damit auseinandersetzen können.
Beim Sinn-Salon tauschen wir uns zur genannten Fragestellung in Gruppen aus. Wir rahmen den Austausch mit einer Meditation zuvor und danach und planen, auch während des Austauschs immer wieder zu Innehalten und stiller Sammlung einzuladen.
Wir freuen uns, wenn Du am 29.05. mit dabei bist! (Keine Anmeldung nötig)
Der Newsletter von Thomas Hübl
Wie viele von euch wissen, ist der Nahe Osten gerade ein Flächenbrand. Es sind intensive Tage – die ständigen Updates, die Spannungen, Raketenangriffe, die emotionalen Wellen. Und gleichzeitig bin ich in Verbindung mit so vielen von euch weltweit, zuletzt auch durch eine Trainingsgruppe, die in Deutschland stattgefunden hat und die ich online begleitet habe. Das erinnert mich daran, wie verbunden wir alle sind – über Länder und Zeitzonen hinweg.
Ich möchte ein paar einfache Dinge teilen, die uns helfen können, in solchen Zeiten stabil zu bleiben – auch wenn es anstrengend und herausfordernd ist. Gerade in Zeiten der Unsicherheit, wenn die gewohnten Dinge nicht mehr so funktionieren wie immer, braucht es Selbstregulierung, gesunde und verbundene Beziehungen, Austausch und innere Praxis.
Was ich hier immer wieder erlebe, ist die Kraft von Gemeinschaft: Menschen, die füreinander da sind, sich gegenseitig unterstützen, nachfragen, wie es dem anderen geht, und gemeinsam durch diese Zeit gehen. Diese Qualität von Verbindung ist gerade jetzt besonders wertvoll.
Reife bedeutet, dass wir mit unseren Herausforderungen in Beziehung bleiben können. Dass wir Gegensätze und Spannung beinhalten können und sie nicht abwehren und externalisieren und sie damit zu „Anderen" machen – sie auf die Menschen projizieren,die es nicht richtig sehen. Innere Praxis und Arbeit führt zu Reifung – individuell wie auch kollektiv.
In Zeiten wie diesen können uns ein paar einfache Dinge unterstützen:
In Verbindung bleiben
Ruf jemanden an. Triff dich mit Familie oder Freund:innen. Gehe nicht allein durch diese Tage. Beziehung ist eine unserer stärksten menschlichen Ressourcen.
Pausen von den Nachrichten nehmen
Es ist wichtig, informiert zu bleiben – und gleichzeitig braucht unser Geist auch Ruhe. Erlaube dir bewusst, immer wieder Abstand vom Strom der Informationen zu nehmen.
Zum Körper zurückkehren
Ein paar langsame Atemzüge, ein kurzer Spaziergang oder ein stiller Moment können helfen, das Nervensystem zu beruhigen. Diese einfachen Formen der Regulation sind entscheidend, um nicht auszubrennen – auch wenn sie unserem komplexen Denken manchmal zu simpel erscheinen.
Kleine nährende Routinen pflegen
Tee, Musik, Lesen, Bewegung oder eine kurze Praxis. Solche kleinen Rituale schaffen Stabilität, wenn sich die äußere Welt unsicher anfühlt.
Unsere tiefe Menschlichkeit leben
Gerade jetzt ist es wichtig, füreinander da zu sein. Mitgefühl, Präsenz und kleine Gesten der Fürsorge – für Familie, Freund:innen, Nachbar:innen oder Kolleg:innen – schaffen ein Feld von Verbindung. Unsere Menschlichkeit ist es, die uns durch solche Zeiten trägt.
Diese Tage sind nicht einfach. Und sie werden vorübergehen. Was bleibt, ist die Stärke unserer Gemeinschaft, die Fürsorge füreinander und die Resilienz, die wir in uns selbst entdecken.
Mit Verbundenheit,
Thomas
Samstag, 9. Mai 2026
Vision des Wandels, letzter Teil
Interview mit Jeremy Lent (Autor des Buches ‚Ecocivilization‘) im neuesten Evolve-Magazin
Freitag, 8. Mai 2026
Vision des Wandels, Teil 5
Donnerstag, 7. Mai 2026
Vision des Wandels, Teil 4
Mittwoch, 6. Mai 2026
Vision des Wandels, Teil 3
„Einer der wichtigsten Punkte ist, dass die Menschen anfangen zu glauben, dass eine bessere Zukunft möglich ist. … Eine der Möglichkeiten, das Blatt zu wenden, besteht darin, zu erkennen, dass uns ein anderes System zur Verfügung steht. Wir sprechen hier nicht von einer Utopie, die es nie geben wird, sondern von einem System, das auf unsere menschliche Entfaltung zugeschnitten ist. Es gibt auf der ganzen Welt viele Beispiele von Gruppen oder Regionen, die mögliche Alternativen aufzeigen“
Dienstag, 5. Mai 2026
Vision des Wandels, Teil 2
Montag, 4. Mai 2026
Vision des Wandels, Teil 1
Sonntag, 3. Mai 2026
Samstag, 2. Mai 2026
mitwirken an Inseln des Neuen
Es gilt zu lernen, uns abzugrenzen von dem, was sich als destruktiv erwiesen hat und auch darauf beharrt, es zu sein. Inmitten des zerfallenden Alten können wir demgegenüber Lebensinseln der Hoffnung für das Kommende gestalten, die ihre eigenen Regeln haben. Auf diesen Inseln - seien sie geistig, seien sie neue Dörfer, Lebensgemeinschaften oder andere soziale Räume - können wir versuchen, die Regeln der Verbundenheit umzusetzen und sie konkret zu leben. Wir werden uns deshalb auch abkoppeln müssen von bestimmten Tendenzen des Destruktiven, auch wenn wir gleichzeitig immer Teil dessen bleiben werden. Es ist eine Gratwanderung, die jeden Tag neu austariert sein will.¨ Claus Eurich, Evolve 50, S. 36
Freitag, 1. Mai 2026
Was an uns liegt - der verlorene Sohn als Vorbild
Wir stehen - als Mensch - aber auch in einer Bringschuld. Wenn wir uns als Teil des Ganzen sehen, dann sind wir auch konfrontiert mit Erfordernissen, was das Leben betrifft. Das zeigt sich etwa auch im Gleichnis vom verlorenen Sohn im Neuen Testament. Der Mensch als der Sohn hat sich das Erbe auszahlen lassen. In kürzester Zeit hat er dann alles verprasst und liegt entkräftet am Boden. Es umgibt ihn nichts mehr, was ihn noch hilft. In diesem Moment geht ein Ruck durch ihn, er steht auf, schüttelt den Staub ab und geht los, zur wahren Heimat hin. Und in diesem Moment kommt der Vater ihm mit offenen Armen entgegen. Nehmen wir in diesem Gleichnis den Vater als Sinnbild für Mutter Erde und den Sohn für die Menschheit. Es ist unsere Aufgabe, dieser Bringschuld nachzukommen, von uns aus immer den ersten Schritt zu gehen. Diese Verantwortung kann uns niemand nehmen. Das gilt auch persönlich. claus Eurich, Evolve 50, S. 36
Mittwoch, 29. April 2026
Vertrauen!
Du hörst die Nachrichten vom Krieg und machst die Tür auf, gehst in den Garten, betrachtest die Vögel, die voller Frühlingsfreude da sind, mit ihren wunderschönen Gesängen. Sie kommen angehüpft, weil sie es vom Winter gewohnt sind gefüttert zu werden. Da spürst du das Vertrauen in das Leben sofort. Du spürst, dass unabhängig von dem, was wir als Menschen gestalten und zerstören, das Leben unbeirrt seinen Gang weitergeht. Darin habe ich ein unendliches Vertrauen. Claus Eurich, Evolve 50, S. 36
Dienstag, 28. April 2026
Vertrauen?
Ohne Vertrauen ist unser Leben von Angst, Misstrauen und Entfremdung gekennzeichnet. Wir leben aber einer Welt, die uns wenig Anlass zum Vertrauen zu geben scheint: Ökologische Zerstörung, gesellschaftliche Polarisierung, kriegerische Konflikte, technologische Endzeitszenarien und so vieles mehr lassen uns an der Möglichkeit zweifeln, das Wahre, Gute und Schöne in der Welt mehren zu können. Was bedeutet Vertrauen in solch einer Zeit? Wo können wir existenzielles, spirituelles Vertrauen finden? Wie können wir einander darin unterstützen? Wo findest du es heute, jetzt?
Montag, 27. April 2026
die Absicht
Wie sollten niemals anfangen, etwas zu tun, ohne Menschen dazu einzuladen, gemeinsam herauszufinden: Wohin gehen wir? Was wollen wir kreieren? Wie soll dieser Ort in naher Zukunft aussehen, damit er unseren Hoffnungen entspricht? Rob Hopkins, Evolve 50, S. 43
Sonntag, 26. April 2026
ein Sprung
Ein Sprung in das Vertrauen wagen, indem wir Vertrauen finden ins Vertrauen selbst, das nicht davon abhängig ist, ob die Dinge sich so entwickeln, wie wir es wünschen. Thomas Steiniger, Evolve 50, im Editorial von Mike Kauschke
Samstag, 25. April 2026
Unterschied
Der Unterschied zwischen Vergnügen und Freude. Vergnügen ist kurzfristig, es kommt von aussen, es braucht einen Reiz. Zucker, Alkohol, shopping ….. diese Dinge bringen ein kurzes Vergnügen und dann ist es vorbei. Danach braucht es einen neuen Reiz, das Gehirn gewöhnt sich daran. Es braucht immer mehr. Das ist dann Sucht.
Freude ist ein Zustand, der von innen kommt, sie kann grundlos sein, sie kann in der Stille entstehen. In der Einfachheit, im Nichts. Freude ist nachhaltig und ein Zustand. Sie braucht keinen äusseren Reiz. Sie nährt, statt zu erschöpfen.
Vergnügen ist wie Fast Food für das Gehirn. Es schmeckt gut und nährt nicht. Freude ist wie ein vollwertiges Mahl.
G. Hüther
Freitag, 24. April 2026
Selbstmitgefühl
Bedeutung von Selbstmitgefühl: Selbstkritik ist Gift für das Gehirn. Sie verdienen mit Güte behandelt zu werden, sanft und liebevoll. Innerer Dialog beobachten, sprechen sie freundlicher mit sich. Ich bin nicht dumm, sondern ich habe einen Fehler gemacht. Annehmende Haltung einladen.
G. Hüther
Donnerstag, 23. April 2026
Hoffnung
Bedeutung von Hoffnung: Sie ist das Vertrauen ins Leben. Sie fördert positive Emotionen und Belohnungszentren. Hoffnung ist nicht naiver Optimismus. Sie ist das Vertrauen, dass sie mit allem umgehen können, was kommt. Das sie einen Weg finden, dass das Leben sie trägt.
G. Hüther
Dienstag, 21. April 2026
Authentizität
Bedeutung von Authentizität: Masken tragen – diese Inauthentizität ist erschöpfend für uns. Zeige dich. Es braucht Mut auch abgelehnt zu werden. Es ist jedoch der einzige Weg zu echter Freude.
Es kommen ein paar Hinweise in den nächsten Tagen bezüglich Gehirngesundheit von Gerald Hüther
Montag, 20. April 2026
Intelligenz und Bewusstsein
Christof Koch,: Intelligenz und Bewusstsein sind zwei unterschiedliche Aspekte des Lebens.
Wir sind umgeben von Systemen, die mit bemerkenswerter Geschicklichkeit schreiben, analysieren, zusammenfassen und generieren. Weil sie so leistungsfähig sind, gehen viele davon aus, dass Intelligenz gleichbedeutend mit Bewusstsein ist. Doch Koch zieht eine klare Grenze:
Intelligenz gehört zum Handeln – sie lernt, passt sich an, löst Probleme.
Bewusstsein gehört zum Sein – es ist die gefühlte Realität der Erfahrung selbst, die innere Tatsache des Lebendigseins. Reflexion. Präsenz. Selbstbewusstsein. Die unermessliche Tiefe des Innenlebens.
Sonntag, 19. April 2026
Mitgefühl
Mitgefühl ist keine Empathie und es entsteht nicht aus Mitgefühl für einen anderen. Mitgefühl entsteht, wenn sich die Illusion des „Anderen“ auflöst
– wenn das Leben sich selbst in einer anderen Form erkennt.
Samstag, 18. April 2026
Die Bäume
Immer sind es Bäume,
Die mich verzaubern.
Aus ihrem Wurzelwerk schöpfe ich
die Kraft für mein Lied.
Ihr Laub flüstert mir
Grüne Geschichten.
Jeder Baum ein Gebet
Das den Himmer beschwört.
Grün die Farbe der Gnade.
Grün die Farbe des Glücks.
Rose Ausländer
Freitag, 17. April 2026
April
April
Die Blume schweigt.
Rosafarben ist dieser Frühling.
Ohne zu denken, spielt die Musik des Windes
In den Kiefern
Ihre wunderschöne Melodie
Schinjinmei, Zen-Texte von Meister Sosan, 606 v. Chr
Donnerstag, 16. April 2026
Wiesengrün, blühende Bäume
Wiesengrün, blühende Bäume
Kennen Sie dies auch so besonders: ein gegen Abend eingedeckter Himmel, Wiesengrün, blühende Bäume, halb davor, halb in grauer, lautloser Luft? Für mich gehörts zum Unvergesslichsten: blühende Bäume ohne Sonne bei nahendem Regen, von dem schon einzelne Vogelstimmen vorhersagen, wie er sein wird. Ach wenn mirs doch noch einmal so im Innern würde, wie’s dann in der Natur ist, nicht einmal hell, aber still und zukünftig.
Rainer Maria Rilke an Marie von Thun und Taxis im April 1912
Mittwoch, 15. April 2026
Die eine Rose
Die eine Rose überwältigt alles,
Die aufgeblüht ist aus dem Traum.
Sie rettet uns vom Grund des Falles.
Schafft um uns einen reinen Raum,
in dem nur wir sind und die Rose.
Und das Gesetz, das sie erweckt.
Und Tage kommen, reuelose.
Vom Licht der Rose angesteckt.
Eva Strittmatter
Dienstag, 14. April 2026
Wildgänse
Du musst nicht brav sein.
Du musst nicht auf deinen Knien
Hundert Meilen durch die Wüste rutschen und bereuen.
Du musst nur das sanfte Tier deines Körpers,
Lieben lassen, was es liebt.
Erzähl mir von Verzweiflung, von deiner,
Und ich erzähl dir von meiner.
Gleichzeitig dreht sich die Erde weiter.
Gleichzeitig
Ziehen die Sonne und die klaren Kiesel des Regens über die Landschaften,
über die Steppen und die tiefen Wälder,
die Berge und die Flüsse.
Gleichzeitig ziehen die Wildgänse,
hoch in der klaren blauen Luft,
wieder Richtung Heimat.
Wer du auch bist, ganz gleich wie einsam:
Die Welt bietet sich deinem Inneren an,
Ruft dich, wie die Wildgänse, rau und erregend –
Verkündet wieder und wieder deinen Platz
In der Familie des Lebens.
Mary Oliver
Deutsch von Martin Bonensteffen
Samstag, 4. April 2026
Ich denke, der nächste Buddha wird eine Gemeinschaft sein und kein Individuum
Freitag, 3. April 2026
Donnerstag, 2. April 2026
Gegen den Egoismus
„Lernen, wie man denkt, bedeutet eigentlich zu lernen, wie man Kontrolle darüber hat, worauf man achtet."
„Es gibt keinen Punkt im Leben, an dem man nicht wählen kann, wie man etwas interpretiert."
„Die banalsten Situationen können zu echtem Mitgefühl führen – wenn du dich dafür entscheidest."
Sonntag, 29. März 2026
Gegen den Egoismus
„Die unmittelbare, natürliche Einstellung ist, dass alles um mich herum mich betrifft."
„Die wichtigste Freiheit besteht darin, aufmerksam zu sein und zu entscheiden, worauf man achtet."
„Wenn du dir nicht bewusst bist, wie du denkst, wirst du unglücklich sein."
ChatGPT zu Essenzen aus dem Buch von David Foster Wallance: Das hier ist Wasser
Samstag, 28. März 2026
7. Kennzeichen kontemplativen Handelns
Freitag, 27. März 2026
6. Kennzeichen kontemplativen Handelns
aus: Cynthia Bourgeault (Kontemplativ Handeln, Chalice Verlag, 2025)
PS: Das braucht ein unbedingtes regelmässiges Innehalten - gerade in der aktuellen weltpolitischen Lage - um die eigenen destruktiven Ohnmachts-Mechanismen zu stoppen.
Donnerstag, 26. März 2026
5. Kennzeichen kontemplativen Handelns
aus: Cynthia Bourgeault (Kontemplativ Handeln, Chalice Verlag, 2025)
Wir sind EINE Menschheit - es gibt nur EIN Selbst. Daraus erschliesst sich die Tiefe der Aussage von Jesus: „Liebe deinen Nächsten - als dich selbst" - wie es David Steinl-Rast übersetzt. Er beschreibt damit den erweiterter Bewusstseinszustand der Non-Dualität - des EINSSEINS.
Mittwoch, 25. März 2026
4. Kennzeichen kontemplativen Handelns
Die Mittel müssen dem Zweck entsprechen. Jede kleinste Dissonanz führt zu Polarisierung und Zorn, die viel von gut geleisteter Arbeit zunichte macht. D.h. Wir können unmöglich Frieden sichern, wenn wir gewalttätig sind, etc. (Anm.: Der Zweck heiligt also nicht die Mittel)
aus: Cynthia Bourgeault (Kontemplativ Handeln, Chalice Verlag, 2025)
Dienstag, 24. März 2026
3. Kennzeichen kontemplativen Handelns
Montag, 23. März 2026
2. Kennzeichen kontemplativen Handelns
Das ist Teil dessen, was Menschwerdung bedeutet (…). Wie der Dichter T.S. Eliot bemerkte, stehen wir tatsächlich an dem Punkt, „wo die Zeit das Zeitlose kreuzt". Es besteht immer eine Art dauerhafter Spannung zwischen den zwei Achsen, der horizontalen und vertikalen, die einfach nichts miteinander zu tun haben wollen. Es gibt immer Krisen und Nöte, die bewältigt werden müssen. Und Teil der Verantwortung und des Geschenks, ein inkarniertes menschliches Wesen zu sein, ist schlicht und ergreifend, dies zu akzeptieren und zu lernen, damit zu tanzen. Also müssen wir unseren Standpunkt vertreten und Stellung beziehen."
aus: Cynthia Bourgeault (Kontemplativ Handeln, Chalice Verlag, 2025)
Sonntag, 22. März 2026
1. Kennzeichen kontemplativen Handelns
Samstag, 21. März 2026
Freitag, 20. März 2026
Nächster „Sinn-Salon“
Erinnerung:
Sinn-Salon, Freitag, 27. März 2026
mit Denis Knubel zu Energiearbeit.
Moderation: Michel Broggi
Energie- und Seelenarbeit – ein Weg zum Selbst
Energie spielt in vielen Traditionen und in verschiedenen therapeutischen Ansätzen eine wichtige Rolle. Denis beschreibt: „Für mich ist Energiearbeit vor allem ein Weg zum Selbst. Sie hilft uns dabei, Eindrücke, Emotionen oder Traumata zu befreien. Sie lässt uns subtile Wirklichkeiten, lichtvolle Ebenen und Potenziale entdecken. Am Ende entdeckt man die Quelle wieder oder neu, die Quelle, die wir sind und die das Universum belebt. An diesem Abend teile ich meine Sichtweise sowie Werkzeuge (Behandlungen, Seelenreisen, Rückführungen …), die allen zur Verfügung stehen."
Der Sinnsalon beginnt um 18.30 Uhr und findet im Sela, Schule für integrale Gesundheit und Aromatherapie, Gartenstadtstrasse 7, 3098 Köniz statt.
Keine Anmeldung nötig
Donnerstag, 19. März 2026
Thich Nhat Hanh: Zen und die Kunst, die Welt zu retten (2021)
Mittwoch, 18. März 2026
Dienstag, 17. März 2026
Montag, 16. März 2026
Sonntag, 15. März 2026
Samstag, 14. März 2026
den Blick auf das Inbild im Herzen gerichtet
Halte dich abgeschieden von allen Menschen, halte dich unberührt von allen sinnenhaften Bildern, befreie dich von allem, was Zufall, Verhaftetheit und Kummer zu bringen vermag, und richte dein Gemüt allezeit auf ein heiliges Schauen, indem du Gott in deinem Herzen trägst zu ständigem Inbild und Gegenwurf, von dem deine Augen nimmer wanken. Und was andere Übungen angeht, es sei Fasten, Wachen, beten, deren mögest du so viel pflegen, wie sich dich fördern können, dass du am Ende die Vollkommenheit gewinnst.
Meister Eckhart, Vom Wunder der Seele, S. 28
Zur Erklärung: Meister Eckhart war ein unglaublich aktiver und politischer Mensch, der auf der Universität und in seinem Orden zentrale Funktionen einnahm, der viel Predigten hinterliess, also nichts von Weltflucht. Er beschreibt hier die Kraft und Schönheit der inneren Abgeschiedenheit, die mich inspiriert.
Martin
Mittwoch, 11. März 2026
In der Desorientierung Frieden finden?
Spüre in deiner eigenen Erfahrung nach, was da geboren wird, wenn du dich der Desorientierung des spirituell Suchenden auslieferst, der nicht länger auf eine andere Erfahrung aus ist als die, die er gerade macht.
Du kannst fühlen, wie sich der Sucher in dir auflöst und wie sich Friede ausbreitet, der Friede, den der/die Suchende immer erstrebt hat.
Adyashanti, Tanzende Leere
Montag, 9. März 2026
zwischen diesen Polen entfalten wir uns
Weisheit sagt, ich bin nichts.
Zwischen diesen beiden Polen entfaltet sich unser Leben."
(Annette Kaiser beim Sinn-Salon am 30.11.25 in Köniz)
Sonntag, 8. März 2026
Seele
Die Anstrengung besteht nicht darin, unsere Seele zu spüren, sondern sie nicht zu spüren. Unsere Seele ist ein anderer Begriff für das, was wir immer sind, was wir nie verlieren können, was wir jedoch überlagern, verdrängen und vergessen können: Bewusstsein, Sein, Ursprung.
Samstag, 7. März 2026
Gleichgewicht
Je mehr wir in unbewusste Programme und Stressmuster verfallen,
desto mehr geraten unser Gehirn und Körper aus dem Gleichgewicht.
Freitag, 6. März 2026
ohne
Denn Bewusstsein ohne Verkörperung bleibt fragil,
und Regulation ohne seelische Tiefe bleibt leer.
Donnerstag, 5. März 2026
Dienstag, 3. März 2026
Montag, 2. März 2026
auslösen
Wenn Kriege durch Lügen ausgelöst werden können, dann kann Frieden durch die Wahrheit ausgelöst werden.
Julian Assange
Sonntag, 1. März 2026
verändern
Wenn du denkst, wir können diese Welt nicht verändern, bedeutet das nur, dass du nicht eine/r derjenigen bist, die es tun.
Jacques Fresco
Samstag, 28. Februar 2026
Meditation
Ihr solltet Meditation üben beim Gehen, Stehen, Liegen, Sitzen und Arbeiten, beim Händewaschen, Abspülen, Kehren und Teetrinken, im Gespräch mit Freunden und bei allem, was ihr tut. «Wenn ihr abwascht, denkt ihr vielleicht an den Tee danach und versucht, es so schnell wie möglich hinter euch zu bringen, damit ihr euch setzen und Tee trinken könnt. Das bedeutet aber, dass ihr in der Zeit, wo ihr abwascht, nicht lebt. Wenn ihr abwascht, muss der Abwasch das Wichtigste in eurem Leben sein. Und wenn ihr Tee trinkt, dann muss das Teetrinken das Wichtigste auf der Welt sein.» Und so weiter.
Thich Nhat Hanh
Donnerstag, 26. Februar 2026
Katze
Ich ging zu Nuri und sah, wie er so reglos in Meditation sass,
dass sich dabei auch nicht ein Haar bewegte.
Ich fragte: «Wer lehrte dich eine so tiefe Meditation?»
«Ich lernte es von einer Katze, die vor einem Mauseloch wartete. Die Katze sass um vieles stiller als ich»
Shibli
Mittwoch, 25. Februar 2026
Das wovon wir sprechen
Das, wovon wir sprechen, kann nie durch Suchen gefunden werden.
Doch nur die Suchenden finden es.
Bayezid Bistami
Dienstag, 24. Februar 2026
Mir träumte
Mir träumte, ich sollte noch einmal
Sein in der Sonne am See
Und sicher wäre mir Liebe.
Sicher wie Regen und Schnee.
Noch einmal würde ich schmecken
Licht und Luft.
Und wüsste nichts vom Leben.
Und doch alles von seinem Duft.
Eva Strittmatter
Montag, 23. Februar 2026
Reise
Diese Reise verfolgt kein Ziel,
denn jedes Ziel wäre zu eng gefasst.
Da ist vielmehr ein endloses Hingeben unserer selbst,
ein unwiderrufliches Zurücklassen des Bekannten.
Wieder und wieder werden wir neu erschaffen,
werden in die Sturzfluten geworfen, die uns zermalmen,
in die Stille, die uns entleert,
in die Liebe, die uns auflöst.
Llewelly Vaughan-Lee
Sonntag, 22. Februar 2026
Warten
Alles ruht, aber etwas in der Tiefe beginnt sich zu regen.
Sehnsucht erwacht.
Noch immer ist alles still, die Erde ruht.
Die Kälte und Leere lassen die Natur erstarren.
Und doch ist da eine Erinnerung, ein Sehnen.
Aber wonach?
Gibt es irgendwas in der grossen Stille, das ruft?
Gibt es eine Kraft, die erwachen möchte?
Da ist eine Ahnung, da ist ein Wissen im Herzen.
Und doch: Nichts bewegt sich. Es gibt nichts zu tun.
Haben wir die Geduld, zu warten, sind wir wachsam genug die ersten Zeichen des Erwachens wahrzunehmen?
Können wir diese tiefe Sehnsucht zulassen, die einem Ruf folgt, den wir nicht verstehen?
Eine der wichtigsten Eigenschaften auf dem Sufipfad ist die Kunst, warten zu können.
In diesem Raum des Wartens kann die tiefe Sehnsucht wachsen, die den ewigen Ruf unserer ursprünglichen Heimat endlich in unsere Erinnerung bringt.
Aus: Ursula Hofer, Jahreszeiten der Liebe. Sufi-Weisheiten
Samstag, 14. Februar 2026
Wie lassen sich unsere verzerrten Muster transformieren?
Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 64 Manjughosha Edition
Freitag, 13. Februar 2026
Der Weg der Heilung
Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 63 Manjughosha Edition
Donnerstag, 12. Februar 2026
Gesunde relative Wirklichkeit
Ein gefestigter Stand innerhalb der gesunden relativen Wirklichkeitsebene ist die Basis für die Erkenntnis, der absoluten, nondualen Wirklichkeit des Geistes.
Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 63 Manjughosha Edition
Mittwoch, 11. Februar 2026
Relative Wirklichkeit
Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 62 Manjughosha Edition
Dienstag, 10. Februar 2026
Schein und Sein des Daseins
Die buddhistische Auffassung der Wirklichkeit basiert auf einer Zweiteilung. In der Fachsprache werden die beiden Komponenten als die relative und die endgültige Wirklichkeit bezeichnet. Hierdurch wird unsere durch Abhängigkeiten bedingte Existenz, nämlich die dualistische Erscheinungsrealität des Alltags, unterschieden von einer letztendlichen, von Abhängigkeiten freien Wirklichkeit – der wahren, nicht dualen Natur aller Dinge.
Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 62 Manjughosha Edition
Montag, 9. Februar 2026
Weg der Heilung
Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 63 Manjughosha Edition
Sonntag, 8. Februar 2026
Schein und Sein des Daseins
Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 62 Manjughosha Edition