In gewissem Sinn besteht der ganze Prozess des Erwachens darin, sich auf eine wahre und immer echtere Identität hin zu bewegen. Er beginnt mit unserem Erwachen aus dem Ego zum göttlichen Sein - das ist eine Verschiebung der Identität. Dann wird unsere Erfahrung des göttlichen Seins ganzheitlicher, einfacher und ruhiger, und unser Gefühl, wer und was wir sind, verändert sich den dem Mass, in dem unsere Essenz des göttlichen Seins klarer und klarer wird. Schliesslich erreichen wir einen Punkt, an dem wir bereit sind, sogar dieses schöne, subtile Gefühl des Selbst loszulassen.
Adyashanti in seinem empfehlenswerten Buch „Jesus, der Zenmeister", in dem er das Leben Jesu, wie es das Markusevangelium wiedergibt, unter dem Blickwinkel des Erwachens zeigt. (S. 230)
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