Dienstag, 10. Februar 2026

Schein und Sein des Daseins

Geist und Gefühl bestimmen unsere Wirklichkeitswahrnehmung. Ein richtiges Verständnis dieses Sinngehalt ist unerlässlich auf dem Weg zur Befreiung von Leidenserfahrung - so der Buddhismus.
Die buddhistische Auffassung der Wirklichkeit basiert auf einer Zweiteilung. In der Fachsprache werden die beiden Komponenten als die relative und die endgültige Wirklichkeit bezeichnet. Hierdurch wird unsere durch Abhängigkeiten bedingte Existenz, nämlich die dualistische Erscheinungsrealität des Alltags, unterschieden von einer letztendlichen, von Abhängigkeiten freien Wirklichkeit – der wahren, nicht dualen Natur aller Dinge.

Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 62 Manjughosha Edition

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