Samstag, 14. Februar 2026

Wie lassen sich unsere verzerrten Muster transformieren?

Zunächst einmal, indem wir sie gezielt kontaktieren und uns mit ihnen austauschen. Dazu müssen wir uns diesen mit einer entschlossenen, aber offenen, wohlwollenden und geduldigen Geisteshaltung annähern und ihnen die Hand zur Freundschaft reichen. Das ist der Beginn der Heilung von verzerrten Empfindungswahrnehmungen und ihren Verletzungen.

Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 64 Manjughosha Edition

Freitag, 13. Februar 2026

Der Weg der Heilung

Auf dem Praxisweg des Buddhismus geht es am Anfang also darum, verzerrte Ausprägungen der eigenen Wirklichkeitswahrnehmung innerhalb des Relativen zu erkennen und durch einen gesunden, relativen Realitätssinn auszugleichen.

Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 63 Manjughosha Edition

Donnerstag, 12. Februar 2026

Gesunde relative Wirklichkeit



Ein gefestigter Stand innerhalb der gesunden relativen Wirklichkeitsebene ist die Basis für die Erkenntnis, der absoluten, nondualen Wirklichkeit des Geistes.

Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 63 Manjughosha Edition

Mittwoch, 11. Februar 2026

Relative Wirklichkeit

In Bezug auf die relative Wirklichkeit des Alltags wird zwischen zwei Formen der Wirklichkeitswahrnehmung unterschieden: einer verzerrten relativen Wirklichkeitsauffassung und einer gesunden, die der allgemein gültigen Anschauung innerhalb des zeitlich und kulturell bedingten Rahmens entspricht.

Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 62 Manjughosha Edition

Dienstag, 10. Februar 2026

Schein und Sein des Daseins

Geist und Gefühl bestimmen unsere Wirklichkeitswahrnehmung. Ein richtiges Verständnis dieses Sinngehalt ist unerlässlich auf dem Weg zur Befreiung von Leidenserfahrung - so der Buddhismus.
Die buddhistische Auffassung der Wirklichkeit basiert auf einer Zweiteilung. In der Fachsprache werden die beiden Komponenten als die relative und die endgültige Wirklichkeit bezeichnet. Hierdurch wird unsere durch Abhängigkeiten bedingte Existenz, nämlich die dualistische Erscheinungsrealität des Alltags, unterschieden von einer letztendlichen, von Abhängigkeiten freien Wirklichkeit – der wahren, nicht dualen Natur aller Dinge.

Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 62 Manjughosha Edition

Montag, 9. Februar 2026

Weg der Heilung

Basierend auf dem Fundament eines authentisch gesunden Menschseins führt das fortschreitende buddhistische Geistestraining das Individuum dann in den Pfad des Erwachens ein, in die letztendliche Wirklichkeit unserer wahren Natur. Das geht über ein Heilsein im Geist und in den Gefühlen hinaus. Es ist auch mehr als die Freilegung des innewohnende Wohlgefühls, das sich heilend auf uns auswirkt. Es ist die endgültige Befreiung aus der Illusionshaft einer relativen Wirklichkeitssicht, ob verzerrt oder „gesund".

Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 63 Manjughosha Edition

Sonntag, 8. Februar 2026

Schein und Sein des Daseins

Wir leben in einer Welt der Erscheinungen. Die Dinge erscheinen uns und wir nehmen sie wahr. Das rührt daher, weil wir grundsätzlich wahrnehmende Wesen sind. Dabei erfahren wir die Wirklichkeit unseres Alltags entsprechend den Konditionierungen unseres Geistes und unsere Empfindungsfähigkeit. Mit anderen Worten: Geist und Gefühl bestimmen unsere Wirklichkeit Wahrnehmung.

Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 62 Manjughosha Edition

Donnerstag, 5. Februar 2026

5 aus der Enge in die Weite - aus der Zerstreutheit in die Sammlung

nochmals:
lassen wir uns im Kopf- und Schulterbereich los … und ES fliesst wie Honig nach unten und ergiesst sich in unserem Bauch/Beckenraum.
Wirbelsäule, Kopf und Oberkörper gewinnen an Aufrichtung und werden angenehm offen, weich und frei. Gleichzeitig sind wir geerdet - das Herz lächelt - der Geist ist klar.

… und freuen wir uns über jede bewusst wahrgenommene „Beengung" - ob geistig, emotional oder körperlich - sie ist unser bestes Mantra; denn jedesmal wenn wir bewusst „umschalten" wächst der neurologische Pfad tiefer in Richtung geerdete fühlende Präsenz…

Madeleine

Mittwoch, 4. Februar 2026

4 von der Enge in die Weite

Wir bleiben dran:
Sinken weich hinunter in unseren Bauchraum … und spüren einmal mehr, wie wir uns im Kopf und Oberkörper loslassen können.

Welche Wohltat für unseren Körper!
Er fliesst jetzt (fast😉) ungestört und schenkt uns Entspannung, Kraft und Wärme.

Welche Wohltat für unseren Geist!
Er schätzt diese Wachheit und offene Weite und schenkt uns Klarheit und manchmal Inspiration dafür.

Welche Wohltat für unser Herz!
Die Emotionen beruhigen sich, es bleibt eine fliessende liebevolle Präsenz.

Madeleine

Dienstag, 3. Februar 2026

3 von der Enge in die Weite

Und wieder:
Halten wir inne, sinken sanft hinunter und sammeln uns ein …
Die Stirne wird weich und glatt, der Kiefer lässt los und der Nacken wird lang beim Loslassen der Schultern.
Allmählich finden wir zurück in unsere Körpermitte (Bauch/Hara/Becken) …

Fühlen wir die Energie und Kraft des „anwesenden Bewusst-Seins". Der Geist wird klar - das Herz wird weit …

Madeleine

Montag, 2. Februar 2026

2 von der Enge in die Weite

Wir bleiben dran:
Sinken wir wieder weich hinunter in unseren Bauchraum. Vielleicht hilft uns dazu die Aufmerksamkeit auf den Aus-Atem zu richten, so wird er immer länger und tiefer …

Spüren wir, wie unser Körper freudig mit Ausdehnung und Durchlässigkeit antwortet.

Wie einfach!

Madeleine

Sonntag, 1. Februar 2026

1 von der Enge in die Weite


Unzählige Informationen …
Gedanken befeuern unsere Emotionen …
Geist und Herz sind überfüllt …

Nehmen wir es mit einem wohlwollenden „AHA" wahr und sinken jetzt mit unserer ungeteilten Aufmerksamkeit in den Bauch.

Spüren wir, wie sich Anspannung im Kopf und Schulterbereich löst und die gestaute Energie angenehm nach unten fliesst und wir weiter werden …

Madeleine

Samstag, 31. Januar 2026

Etwas Geheimnisvolles,
im Sein und Nichtsein vereint, 
ohne Anfang entstanden,
vor Himmel und Erde.
Allein, unwandelbar,
immer gegenwärtig, immer bewegt.
Vielleicht ist es die Mutter aller Dinge.
Ich weiss es nicht, weiss nicht den Namen.
Ich nenne es Tao.
Mich mühend, seine Art zu beschreiben, 
nenne ich es „gross".
Gross ausschreitend
zu den fernsten Fernen,
urgewaltig. Und doch auch zum
Kleinsten ins ich zurückkehrend…

aus dem Tao Te King

Freitag, 30. Januar 2026

Der Reifen eines Rades wird
gehalten von den Speichen,
aber das Leere zwischen ihnen
ist das Sinnvolle beim Gebrauch.

Aus nassem Ton formt man Gefässe, 
aber das Leere in ihnen
ermöglicht das Füllen der Krüge.

Aus Holz zimmert man Fenster und Türen, aber das Leere zwischen ihnen macht das Haus bewohnbar.

So ist das Sichtbare zwar von Nutzen,
doch das Wesentliche bleibt unsichtbar.

Laotse

Donnerstag, 29. Januar 2026

Wenn man nirgendwo hingeht,
ist jeder Weg der richtige.
Viele Wege führen den Berg hinauf,
doch nur ein Mond streift seinen Gipfel.
Ikkyu Sojun

Mittwoch, 28. Januar 2026

„Viele Menschen wissen heute, dass wir die Probleme, die in der Welt anstehen, nur aus einer übergeordneten Perspektive lösen können: aus einer spirituellen Perspektive, welche die untrennbare Einheit allen Seins und Werdens verkörpert."

Anette Kaiser: Eine Welt, Eine Menschheit, Ein Bewusstsein (2015)

Dienstag, 27. Januar 2026

„Erforderlich ist eine breite Transformation der gesamten menschlichen Zivilisation. Wir werden zu einer robusten und dynamischen neuen Form des spirituellen Aktivismus - oder der aktivistischen Spiritualität - aufgerufen, die die ‚innere Arbeit' der persönlichen Transformation und des Erwachens mit der ‚äusseren Arbeit' des Dienstes, des sozialen Unternehmertums und des Aktivismus verbindet."

Evolve-Magazin v. Feb. 24: Zitat Terry Patten, nach langer Krankheit verstorben 2021




Montag, 26. Januar 2026

„Je weiter das innere Auge geöffnet ist, desto tiefer die Einsicht. Je tiefer die Einsicht, desto grösser die Umsicht und Rücksicht. Je mehr ich eins bin mit mir, mich in meinem wahren Wesen erfahre, desto mehr bin ich eins mit den anderen und mit der Welt: Weisheit und Mitgefühl sind proportional."

Niklaus Brantschen: Du bist die Welt (2025)

Sonntag, 25. Januar 2026

„Das kostbarste Geschenk, das wir einander machen können, ist unsere Präsenz, mit der wir zur kollektiven Energie, der Achtsamkeit und des Friedens beitragen. Wir können für andere sitzen, die es nicht können, wir können für andere gehen, die es nicht können, und wir können in uns Stille und Frieden schaffen für Menschen, die beides nicht haben."

Thich Nhat Hanh


Samstag, 24. Januar 2026

Lichtblick

„Es gibt … so viel Lichtvolles, das in eurer Welt geschieht zurzeit, nur wird dies von euren Medien, der Politik usw. nicht aufgenommen oder übersehen. Deshalb ist es wichtig, dass ihr euch nun nach Innen wendet und lernt, euch selbst, eurem inneren Herzenswissen zu vertrauen - in Einfachheit und Demut, der Grösse des menschlichen Potenzials gewahr.
Dabei ist es hilfreich zu wissen, dass der Punkt, an dem sich die ganze Menschheit selbst hätte zerstören können, überwunden ist. Es wird jetzt mehr und mehr Licht einströmen, mehr und mehr Menschen werden sich ins So-Sein im Hier und Jetzt einschwingen, welches allmählich jede Form von Trennung aufzulösen vermag, ohne das die Individualität verloren ginge."

Annette Kaiser, in: …was uns Menschen möglich ist. Gespräche mit Meister Pitamah aus dem Tal der unsterblichen Meister im Himalaya, S. 28

Freitag, 23. Januar 2026

Wo sich das Heilige heute zeigt

»Das Heilige zeigt sich heute mehr denn je in
unseren Begegnungen. Vielleicht ist die Kultivierung
dieses kreativen Beziehungsraumes so etwas wie die
spirituelle Praxis der offenen Gesellschaft.«
 
Thomas Steiniger

Donnerstag, 22. Januar 2026

Was ist immer?

Freilich will jetzt unser Verstand wissen, was immer ist, was wirklich ist.
Er kann es jedoch nicht erkennen, weil er sich ein Bild macht, machen muss,
von dem, was ist. Wenn unser Verstand still wird, auch nur einen Moment,
sehen wir, spüren wir, sind wir bewusst.

Du kennst Momente, wo du plötzlich verstanden hast,
etwas von einer anderen Seite sehen konntest,
grössere Zusammenhänge erkanntest.
Oft, wenn wir unsere Vorstellung, unsere Ängste, unsere Kontrolle losgelassen haben oder loslassen mussten. Oft, wenn wir lieben.
Dann kann etwas sichtbar werden, das schon vorher da war.

Mittwoch, 21. Januar 2026

fallen

Erwachen ist kein Aufstieg, keine neue Fertigkeit, kein neuer Level.
Es ist eher ein Sinken, ein Loslassen, ein Entblättern.

Es wird deshalb mit Sterben in Verbindung gebracht:
etwas, das immer meinte, jemand zu sein und noch mehr werden zu müssen,
stirbt oder tritt zur Seite.

Und es wird sichtbar, was immer ist.

Dienstag, 20. Januar 2026

Bewegung hin zu einer echteren Identität

In gewissem Sinn besteht der ganze Prozess des Erwachens darin, sich auf eine wahre und immer echtere Identität hin zu bewegen. Er beginnt mit unserem Erwachen aus dem Ego zum göttlichen Sein - das ist eine Verschiebung der Identität. Dann wird unsere Erfahrung des göttlichen Seins ganzheitlicher, einfacher und ruhiger, und unser Gefühl, wer und was wir sind, verändert sich den dem Mass, in dem unsere Essenz des göttlichen Seins klarer und klarer wird. Schliesslich erreichen wir einen Punkt, an dem wir bereit sind, sogar dieses schöne, subtile Gefühl des Selbst loszulassen.

Adyashanti in seinem empfehlenswerten Buch „Jesus, der Zenmeister", in dem er das Leben Jesu, wie es das Markusevangelium wiedergibt, unter dem Blickwinkel des Erwachens zeigt. (S. 230)

Montag, 19. Januar 2026

Was heisst erwachen?

Erwachen heisst, zu erkennen, wer ich bin.
Erwachen heisst, zu erkennen, was ist.
Nicht mehr träumen. Aufwachen.

Sonntag, 18. Januar 2026

Willst du erwachen?

Du kannst erwachen. Willst du?

Spürst du diesen Funken, dieses heimliche Glühen, 
das dich unentwegt in deinen Ursprung zieht,
dich darin wiederzufinden?

Zwei Dingen können dich davon abhalten zu erwachen:
das Bedürfnis nach Komfort und das Bedürfnis nach Kontrolle.


Hinweis vom NetzwerkEINS
die Daten der nächsten beiden Sinn-Salons sind bekannt:
Freitag, 27. März und
Freitag, 29. Mai, jeweils am Abend.

Infos dazu kommen via Newsletter.
Anmeldung zum Newsletter auf unserer Website
www.netzwerkeins.ch

Samstag, 17. Januar 2026

Kunst

Diejenigen, die im Kampf geübt sind, werden nicht zornig.

Diejenigen, die im Gewinnen geübt sind, werden nicht ängstlich.

So gewinnen die Weisen, bevor sie kämpfen, während die Unwissenden kämpfen, um zu gewinnen.

Der grösste Sieg ist der, der keinen Kampf erfordert.

Sunzi, Die Kunst des Krieges

 

 

Donnerstag, 15. Januar 2026

Vermeiden

Folge nicht den «Erfolgreichen», wenn du Erfolg haben willst, sondern versuche zu vermeiden, was die Mehrheit scheitern lässt.

 

aus «die Methusalem Strategie» Michael Nehls

 

 

 

Mittwoch, 14. Januar 2026

es ist Liebe

es ist Liebe, die den Weg weist,

es ist die Sehnsucht des Herzens, mit der es beginnt.

 

Es ist ein Raum tiefer Stille, der zu antworten beginnt,

eine alles durchdringende Liebe die zu strahlen beginnt.

 

Das Gebet des Herzens beginnt in Worten.

Schnell führt es darüber hinaus, 

in eine Erfahrung göttlicher Liebe.

 

Wenn dein Herz sich nach einem Moment der Tiefe sehnt, des gehalten Werdens.

 

Shai Tubali

 

 

 

Dienstag, 13. Januar 2026

Unmündigkeit

«Es ist für den Einzelnen schwierig, die Unmündigkeit zu überwinden,

weil sie den meisten Menschen als Normalität erscheint.»

 

aus «die Methusalem Strategie» Michael Nehls

 

 

Anita Kocher (Gale)

körperorientierte Praxis

Dorfbachstr. 30

3098 Köniz bei Bern

e-mail: a.kocher55@bluewin.ch

Tel. 079 771 79 63

 

 

 

 

Sonntag, 11. Januar 2026

inneren Gezeiten

 

Und es kam der Moment,
da sie beschlossen,
ihren eigenen Rhythmen zu folgen, 
den inneren Gezeiten zu lauschen,
im Einklang mit den Bewegungen der Natur...

 

Autor nicht bekannt

 

Samstag, 10. Januar 2026

Was bleibt?


Gedanken kommen und gehen.
Gefühle kommen und gehen.
Finde heraus, was bestehen bleibt!

Ramana Maharshi

Freitag, 9. Januar 2026

Geklärte Intention



Ich glaube, man muss für sich entscheiden, welche Art von Zukunft man für die Menschheit will, und von dort ausgehend dann weiterarbeiten.


Richard Rorty

Donnerstag, 8. Januar 2026

lasst uns "sein"

 

 

 

 

 

 

Wir neigen dazu, in Begriffen des Tuns und nicht des Seins zu denken:

Wir glauben, dass wir unsere Zeit verschwenden, wenn wir nichts tun.

 

Aber das stimmt nicht. Unsere Zeit ist in erster Linie dafür da, dass wir «sind».

 

Was sind wir? Wir sind lebendig, friedlich, fröhlich, liebevoll.

Und genau das braucht die Welt am meisten.

 

Thich Nhat Hanh

 

(übersetzt mit deepl)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Dienstag, 6. Januar 2026

mehr Sinnhaftigkeit

 

Stress does not come from working too much, it comes from activity without purpos.

 

Stress entsteht nicht durch zu viel Arbeit, sondern er entsteht durch sinnlose Aktivitäten.

 

Tony Robbins

(ganzes Interview: https://www.youtube.com/watch?v=SMYKAbbOefA)


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Montag, 5. Januar 2026

Verlangsamung schafft Räume

Alles strebt nach der schnellen Antwort, wodurch die Krise immer weiter beschleunigt wird. Eigentlich brauchen wir Entschleunigung. Sie hat das Potenzial Räume zu ermöglichen, in denen wir uns mit den grundlegenden Fragen unserer Zeit befassen können: Wofür stehen wir als Gesellschaft?  Was eint uns, bei aller Vielfalt? Welche Entwicklung ist uns zentral neben der ökonomischen? Was ist unser Beitrag zum Wohlergehen des Ganzen? Das alles gilt es in erodierenden Lebensgrundlagen neu zu beantworten.

Im Kern geht es also darum, unser aktuelles Nichtwissen, unsere Ratlosigkeit in Aushandlung zu bringen. Ich halte das für den zentralen Ansatzpunkt, um den demokratischen Prozess neu zu beleben.

 

Hanno Burmester

 


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Sonntag, 4. Januar 2026

unsere Unvollkommenheiten

Letztendlich glaube ich, dass wir nichts tun müssen, um geliebt zu werden.

Wir verbringen unser Leben damit, schöner und intelligenter zu wirken.

Aber ich habe zwei Dinge verstanden:

diejenigen, die uns lieben, sehen uns mit ihrem Herzen und schreiben uns Eigenschaften zu, die über die hinausgehen, die wir tatsächlich haben.

Und diejenigen, die sich weigern, uns zu lieben, werden niemals zufrieden sein, egal wie sehr wir uns auch bemühen.

Ja, wirklich. Ich glaube, es ist wichtig, unsere Unvollkommenheiten zu akzeptieren. Sie sind wertvoll, denn sie helfen uns, diejenigen zu verstehen, die uns mit dem Herzen sehen.

 

Frida Kahlo


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Samstag, 3. Januar 2026

Der Pfad der Seele

Wie sehr wir uns auch wünschen mögen, dass der Pfad der Seele geradlinig, aufwärtsstrebend und aufsteigend sei – er ist viel eher mäandrierend, voller Rückschritte, Abwärtswendungen und Rückblicke.


Patrick Harpur's A Complete Guide to the Soul


Freitag, 2. Januar 2026

Vorstellungskraft

Die Vorstellungskraft, nicht die Vernunft, ist das wichtigste Vermögen der Seele.

Patrick Harpur's A Complete Guide to the Soul



Donnerstag, 1. Januar 2026

Seele

Seele ist das, was gewöhnliche Ereignisse in Erfahrungen verwandelt; was dem flüchtigen Moment Tiefe, Verbindung und Resonanz verleiht... Seele ist das, was in der Erfahrung, die wir Liebe nennen, übertragen und empfangen wird.

Patrick Harpur, A Complete Guide to the Soul