Montag, 9. März 2026
zwischen diesen Polen entfalten wir uns
Weisheit sagt, ich bin nichts.
Zwischen diesen beiden Polen entfaltet sich unser Leben."
(Annette Kaiser beim Sinn-Salon am 30.11.25 in Köniz)
Sonntag, 8. März 2026
Seele
Die Anstrengung besteht nicht darin, unsere Seele zu spüren, sondern sie nicht zu spüren. Unsere Seele ist ein anderer Begriff für das, was wir immer sind, was wir nie verlieren können, was wir jedoch überlagern, verdrängen und vergessen können: Bewusstsein, Sein, Ursprung.
Samstag, 7. März 2026
Gleichgewicht
Je mehr wir in unbewusste Programme und Stressmuster verfallen,
desto mehr geraten unser Gehirn und Körper aus dem Gleichgewicht.
Freitag, 6. März 2026
ohne
Denn Bewusstsein ohne Verkörperung bleibt fragil,
und Regulation ohne seelische Tiefe bleibt leer.
Donnerstag, 5. März 2026
Dienstag, 3. März 2026
Montag, 2. März 2026
auslösen
Wenn Kriege durch Lügen ausgelöst werden können, dann kann Frieden durch die Wahrheit ausgelöst werden.
Julian Assange
Sonntag, 1. März 2026
verändern
Wenn du denkst, wir können diese Welt nicht verändern, bedeutet das nur, dass du nicht eine/r derjenigen bist, die es tun.
Jacques Fresco
Samstag, 28. Februar 2026
Meditation
Ihr solltet Meditation üben beim Gehen, Stehen, Liegen, Sitzen und Arbeiten, beim Händewaschen, Abspülen, Kehren und Teetrinken, im Gespräch mit Freunden und bei allem, was ihr tut. «Wenn ihr abwascht, denkt ihr vielleicht an den Tee danach und versucht, es so schnell wie möglich hinter euch zu bringen, damit ihr euch setzen und Tee trinken könnt. Das bedeutet aber, dass ihr in der Zeit, wo ihr abwascht, nicht lebt. Wenn ihr abwascht, muss der Abwasch das Wichtigste in eurem Leben sein. Und wenn ihr Tee trinkt, dann muss das Teetrinken das Wichtigste auf der Welt sein.» Und so weiter.
Thich Nhat Hanh
Donnerstag, 26. Februar 2026
Katze
Ich ging zu Nuri und sah, wie er so reglos in Meditation sass,
dass sich dabei auch nicht ein Haar bewegte.
Ich fragte: «Wer lehrte dich eine so tiefe Meditation?»
«Ich lernte es von einer Katze, die vor einem Mauseloch wartete. Die Katze sass um vieles stiller als ich»
Shibli
Mittwoch, 25. Februar 2026
Das wovon wir sprechen
Das, wovon wir sprechen, kann nie durch Suchen gefunden werden.
Doch nur die Suchenden finden es.
Bayezid Bistami
Dienstag, 24. Februar 2026
Mir träumte
Mir träumte, ich sollte noch einmal
Sein in der Sonne am See
Und sicher wäre mir Liebe.
Sicher wie Regen und Schnee.
Noch einmal würde ich schmecken
Licht und Luft.
Und wüsste nichts vom Leben.
Und doch alles von seinem Duft.
Eva Strittmatter
Montag, 23. Februar 2026
Reise
Diese Reise verfolgt kein Ziel,
denn jedes Ziel wäre zu eng gefasst.
Da ist vielmehr ein endloses Hingeben unserer selbst,
ein unwiderrufliches Zurücklassen des Bekannten.
Wieder und wieder werden wir neu erschaffen,
werden in die Sturzfluten geworfen, die uns zermalmen,
in die Stille, die uns entleert,
in die Liebe, die uns auflöst.
Llewelly Vaughan-Lee
Sonntag, 22. Februar 2026
Warten
Alles ruht, aber etwas in der Tiefe beginnt sich zu regen.
Sehnsucht erwacht.
Noch immer ist alles still, die Erde ruht.
Die Kälte und Leere lassen die Natur erstarren.
Und doch ist da eine Erinnerung, ein Sehnen.
Aber wonach?
Gibt es irgendwas in der grossen Stille, das ruft?
Gibt es eine Kraft, die erwachen möchte?
Da ist eine Ahnung, da ist ein Wissen im Herzen.
Und doch: Nichts bewegt sich. Es gibt nichts zu tun.
Haben wir die Geduld, zu warten, sind wir wachsam genug die ersten Zeichen des Erwachens wahrzunehmen?
Können wir diese tiefe Sehnsucht zulassen, die einem Ruf folgt, den wir nicht verstehen?
Eine der wichtigsten Eigenschaften auf dem Sufipfad ist die Kunst, warten zu können.
In diesem Raum des Wartens kann die tiefe Sehnsucht wachsen, die den ewigen Ruf unserer ursprünglichen Heimat endlich in unsere Erinnerung bringt.
Aus: Ursula Hofer, Jahreszeiten der Liebe. Sufi-Weisheiten
Samstag, 14. Februar 2026
Wie lassen sich unsere verzerrten Muster transformieren?
Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 64 Manjughosha Edition
Freitag, 13. Februar 2026
Der Weg der Heilung
Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 63 Manjughosha Edition
Donnerstag, 12. Februar 2026
Gesunde relative Wirklichkeit
Ein gefestigter Stand innerhalb der gesunden relativen Wirklichkeitsebene ist die Basis für die Erkenntnis, der absoluten, nondualen Wirklichkeit des Geistes.
Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 63 Manjughosha Edition
Mittwoch, 11. Februar 2026
Relative Wirklichkeit
Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 62 Manjughosha Edition
Dienstag, 10. Februar 2026
Schein und Sein des Daseins
Die buddhistische Auffassung der Wirklichkeit basiert auf einer Zweiteilung. In der Fachsprache werden die beiden Komponenten als die relative und die endgültige Wirklichkeit bezeichnet. Hierdurch wird unsere durch Abhängigkeiten bedingte Existenz, nämlich die dualistische Erscheinungsrealität des Alltags, unterschieden von einer letztendlichen, von Abhängigkeiten freien Wirklichkeit – der wahren, nicht dualen Natur aller Dinge.
Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 62 Manjughosha Edition
Montag, 9. Februar 2026
Weg der Heilung
Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 63 Manjughosha Edition
Sonntag, 8. Februar 2026
Schein und Sein des Daseins
Tsoknyi Rinpoche, Ayshen Delemen, Heiter und gelassen in einer ruhelosen Welt? S. 62 Manjughosha Edition
Samstag, 7. Februar 2026
Freitag, 6. Februar 2026
Donnerstag, 5. Februar 2026
5 aus der Enge in die Weite - aus der Zerstreutheit in die Sammlung
lassen wir uns im Kopf- und Schulterbereich los … und ES fliesst wie Honig nach unten und ergiesst sich in unserem Bauch/Beckenraum.
Wirbelsäule, Kopf und Oberkörper gewinnen an Aufrichtung und werden angenehm offen, weich und frei. Gleichzeitig sind wir geerdet - das Herz lächelt - der Geist ist klar.
… und freuen wir uns über jede bewusst wahrgenommene „Beengung" - ob geistig, emotional oder körperlich - sie ist unser bestes Mantra; denn jedesmal wenn wir bewusst „umschalten" wächst der neurologische Pfad tiefer in Richtung geerdete fühlende Präsenz…
Madeleine
Mittwoch, 4. Februar 2026
4 von der Enge in die Weite
Sinken weich hinunter in unseren Bauchraum … und spüren einmal mehr, wie wir uns im Kopf und Oberkörper loslassen können.
Welche Wohltat für unseren Körper!
Er fliesst jetzt (fast😉) ungestört und schenkt uns Entspannung, Kraft und Wärme.
Welche Wohltat für unseren Geist!
Er schätzt diese Wachheit und offene Weite und schenkt uns Klarheit und manchmal Inspiration dafür.
Welche Wohltat für unser Herz!
Die Emotionen beruhigen sich, es bleibt eine fliessende liebevolle Präsenz.
Madeleine
Dienstag, 3. Februar 2026
3 von der Enge in die Weite
Halten wir inne, sinken sanft hinunter und sammeln uns ein …
Die Stirne wird weich und glatt, der Kiefer lässt los und der Nacken wird lang beim Loslassen der Schultern.
Allmählich finden wir zurück in unsere Körpermitte (Bauch/Hara/Becken) …
Fühlen wir die Energie und Kraft des „anwesenden Bewusst-Seins". Der Geist wird klar - das Herz wird weit …
Madeleine
Montag, 2. Februar 2026
2 von der Enge in die Weite
Sinken wir wieder weich hinunter in unseren Bauchraum. Vielleicht hilft uns dazu die Aufmerksamkeit auf den Aus-Atem zu richten, so wird er immer länger und tiefer …
Spüren wir, wie unser Körper freudig mit Ausdehnung und Durchlässigkeit antwortet.
Wie einfach!
Madeleine
Sonntag, 1. Februar 2026
1 von der Enge in die Weite
Unzählige Informationen …
Gedanken befeuern unsere Emotionen …
Geist und Herz sind überfüllt …
Nehmen wir es mit einem wohlwollenden „AHA" wahr und sinken jetzt mit unserer ungeteilten Aufmerksamkeit in den Bauch.
Spüren wir, wie sich Anspannung im Kopf und Schulterbereich löst und die gestaute Energie angenehm nach unten fliesst und wir weiter werden …
Madeleine
Samstag, 31. Januar 2026
aus dem Tao Te King
Freitag, 30. Januar 2026
Donnerstag, 29. Januar 2026
Mittwoch, 28. Januar 2026
Dienstag, 27. Januar 2026
Montag, 26. Januar 2026
Sonntag, 25. Januar 2026
Thich Nhat Hanh
Samstag, 24. Januar 2026
Lichtblick
Dabei ist es hilfreich zu wissen, dass der Punkt, an dem sich die ganze Menschheit selbst hätte zerstören können, überwunden ist. Es wird jetzt mehr und mehr Licht einströmen, mehr und mehr Menschen werden sich ins So-Sein im Hier und Jetzt einschwingen, welches allmählich jede Form von Trennung aufzulösen vermag, ohne das die Individualität verloren ginge."
Annette Kaiser, in: …was uns Menschen möglich ist. Gespräche mit Meister Pitamah aus dem Tal der unsterblichen Meister im Himalaya, S. 28
Freitag, 23. Januar 2026
Wo sich das Heilige heute zeigt
Donnerstag, 22. Januar 2026
Was ist immer?
Er kann es jedoch nicht erkennen, weil er sich ein Bild macht, machen muss,
von dem, was ist. Wenn unser Verstand still wird, auch nur einen Moment,
sehen wir, spüren wir, sind wir bewusst.
Du kennst Momente, wo du plötzlich verstanden hast,
etwas von einer anderen Seite sehen konntest,
grössere Zusammenhänge erkanntest.
Oft, wenn wir unsere Vorstellung, unsere Ängste, unsere Kontrolle losgelassen haben oder loslassen mussten. Oft, wenn wir lieben.
Dann kann etwas sichtbar werden, das schon vorher da war.
Mittwoch, 21. Januar 2026
fallen
Es ist eher ein Sinken, ein Loslassen, ein Entblättern.
Es wird deshalb mit Sterben in Verbindung gebracht:
etwas, das immer meinte, jemand zu sein und noch mehr werden zu müssen,
stirbt oder tritt zur Seite.
Und es wird sichtbar, was immer ist.
Dienstag, 20. Januar 2026
Bewegung hin zu einer echteren Identität
Adyashanti in seinem empfehlenswerten Buch „Jesus, der Zenmeister", in dem er das Leben Jesu, wie es das Markusevangelium wiedergibt, unter dem Blickwinkel des Erwachens zeigt. (S. 230)
Montag, 19. Januar 2026
Was heisst erwachen?
Erwachen heisst, zu erkennen, was ist.
Nicht mehr träumen. Aufwachen.
Sonntag, 18. Januar 2026
Willst du erwachen?
Samstag, 17. Januar 2026
Kunst
Diejenigen, die im Kampf geübt sind, werden nicht zornig.
Diejenigen, die im Gewinnen geübt sind, werden nicht ängstlich.
So gewinnen die Weisen, bevor sie kämpfen, während die Unwissenden kämpfen, um zu gewinnen.
Der grösste Sieg ist der, der keinen Kampf erfordert.
Sunzi, Die Kunst des Krieges
Donnerstag, 15. Januar 2026
Vermeiden
Folge nicht den «Erfolgreichen», wenn du Erfolg haben willst, sondern versuche zu vermeiden, was die Mehrheit scheitern lässt.
aus «die Methusalem Strategie» Michael Nehls
Mittwoch, 14. Januar 2026
es ist Liebe
es ist Liebe, die den Weg weist,
es ist die Sehnsucht des Herzens, mit der es beginnt.
Es ist ein Raum tiefer Stille, der zu antworten beginnt,
eine alles durchdringende Liebe die zu strahlen beginnt.
Das Gebet des Herzens beginnt in Worten.
Schnell führt es darüber hinaus,
in eine Erfahrung göttlicher Liebe.
Wenn dein Herz sich nach einem Moment der Tiefe sehnt, des gehalten Werdens.
Shai Tubali
Dienstag, 13. Januar 2026
Unmündigkeit
«Es ist für den Einzelnen schwierig, die Unmündigkeit zu überwinden,
weil sie den meisten Menschen als Normalität erscheint.»
aus «die Methusalem Strategie» Michael Nehls
Anita Kocher (Gale)
körperorientierte Praxis
Dorfbachstr. 30
3098 Köniz bei Bern
e-mail: a.kocher55@bluewin.ch
Tel. 079 771 79 63
Sonntag, 11. Januar 2026
inneren Gezeiten
Und es kam der Moment,
da sie beschlossen,
ihren eigenen Rhythmen zu folgen,
den inneren Gezeiten zu lauschen,
im Einklang mit den Bewegungen der Natur...
Autor nicht bekannt
Samstag, 10. Januar 2026
Was bleibt?
Freitag, 9. Januar 2026
Geklärte Intention
Ich glaube, man muss für sich entscheiden, welche Art von Zukunft man für die Menschheit will, und von dort ausgehend dann weiterarbeiten.
Richard Rorty
Donnerstag, 8. Januar 2026
lasst uns "sein"
Wir neigen dazu, in Begriffen des Tuns und nicht des Seins zu denken:
Wir glauben, dass wir unsere Zeit verschwenden, wenn wir nichts tun.
Aber das stimmt nicht. Unsere Zeit ist in erster Linie dafür da, dass wir «sind».
Was sind wir? Wir sind lebendig, friedlich, fröhlich, liebevoll.
Und genau das braucht die Welt am meisten.
Thich Nhat Hanh
(übersetzt mit deepl)
Dienstag, 6. Januar 2026
mehr Sinnhaftigkeit
Stress does not come from working too much, it comes from activity without purpos.
Stress entsteht nicht durch zu viel Arbeit, sondern er entsteht durch sinnlose Aktivitäten.
Tony Robbins
(ganzes Interview: https://www.youtube.com/watch?v=SMYKAbbOefA)
Montag, 5. Januar 2026
Verlangsamung schafft Räume
Alles strebt nach der schnellen Antwort, wodurch die Krise immer weiter beschleunigt wird. Eigentlich brauchen wir Entschleunigung. Sie hat das Potenzial Räume zu ermöglichen, in denen wir uns mit den grundlegenden Fragen unserer Zeit befassen können: Wofür stehen wir als Gesellschaft? Was eint uns, bei aller Vielfalt? Welche Entwicklung ist uns zentral neben der ökonomischen? Was ist unser Beitrag zum Wohlergehen des Ganzen? Das alles gilt es in erodierenden Lebensgrundlagen neu zu beantworten.
Im Kern geht es also darum, unser aktuelles Nichtwissen, unsere Ratlosigkeit in Aushandlung zu bringen. Ich halte das für den zentralen Ansatzpunkt, um den demokratischen Prozess neu zu beleben.
Hanno Burmester
Sonntag, 4. Januar 2026
unsere Unvollkommenheiten
Letztendlich glaube ich, dass wir nichts tun müssen, um geliebt zu werden.
Wir verbringen unser Leben damit, schöner und intelligenter zu wirken.
Aber ich habe zwei Dinge verstanden:
diejenigen, die uns lieben, sehen uns mit ihrem Herzen und schreiben uns Eigenschaften zu, die über die hinausgehen, die wir tatsächlich haben.
Und diejenigen, die sich weigern, uns zu lieben, werden niemals zufrieden sein, egal wie sehr wir uns auch bemühen.
Ja, wirklich. Ich glaube, es ist wichtig, unsere Unvollkommenheiten zu akzeptieren. Sie sind wertvoll, denn sie helfen uns, diejenigen zu verstehen, die uns mit dem Herzen sehen.
Frida Kahlo
Samstag, 3. Januar 2026
Der Pfad der Seele
Wie sehr wir uns auch wünschen mögen, dass der Pfad der Seele geradlinig, aufwärtsstrebend und aufsteigend sei – er ist viel eher mäandrierend, voller Rückschritte, Abwärtswendungen und Rückblicke.
Freitag, 2. Januar 2026
Vorstellungskraft
Die Vorstellungskraft, nicht die Vernunft, ist das wichtigste Vermögen der Seele.
Patrick Harpur's A Complete Guide to the Soul
Donnerstag, 1. Januar 2026
Seele
Seele ist das, was gewöhnliche Ereignisse in Erfahrungen verwandelt; was dem flüchtigen Moment Tiefe, Verbindung und Resonanz verleiht... Seele ist das, was in der Erfahrung, die wir Liebe nennen, übertragen und empfangen wird.
Patrick Harpur, A Complete Guide to the Soul