Vertrauen wächst nicht dort, wo wir uns für unsere Unsicherheit verachten. Es wächst dort, wo wir lernen, mit uns selbst so zu sprechen, wie wir mit einer guten Freundin sprechen würden, die das Gleiche durchmacht. Nicht aufmunternd. Nicht belehrend. Nur warm.
Und vielleicht ist das die Erkenntnis: Urvertrauen ist nicht das Gegenteil von Unsicherheit. Es ist das, was sich um die Unsicherheit herum bildet, wenn wir lange genug aushalten, dass wir nicht an ihr zerbrechen.
Aus Anna Miller: Können wir noch vertrauen? Ein Text, der gestern (25.7.2026) im Online-Magazin ‘Republik’ erschienen ist. Sehr lesenswert!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.