Wir alle sehnen uns nach Frieden, Harmonie und einem Leben, das glattläuft. Oft verwechseln wir dabei Gelassenheit mit der Abwesenheit von Widerstand. Reibung wird in unserem sozialen Kontext fast immer negativ bewertet – als Störung, Konflikt oder Defekt. Doch diese künstliche Reibungslosigkeit ist ein Trugschluss. Wo sich nichts reibt, bewegt sich nichts; es entsteht ein steriler Stillstand. Wenn wir das begreifen, ist Reibung kein Zeichen von Scheitern, sondern das erste, unüberhörbare Lebenszeichen von Entwicklung.
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